Die Mündliche Anfrage des Abgeordneten Koppe (FDP) Umfrage zur Situation der Suchtberatung in Thüringen

Vielen Dank, Frau Präsidentin. Umfrage zur Situation der Suchtberatung in Thüringen Im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Soziales, Familie und Gesundheit führte der fdr-Fachverband Drogen- und Suchthilfe e.V. bis zum 14. September 2012 eine Befragung zum Thema Suchtprävention in Thüringen durch. Ziel der Umfrage sei „eine umfassende Bestands- und Bedarfsanalyse der aktuellen
Aktivitäten in Thüringen“. Neben internen Angaben zu ihren Kooperationspartnern sollen die Akteure eigene Ideen und Planungen zur Suchtprävention preisgeben. Ich frage die Landesregierung: 1. Aus welchen konkreten Gründen und auf welcher rechtlichen Grundlage hat die Landesregierung derzeit eine umfassende Bestands- und Bedarfsanalyse der aktuellen Suchtpräventionsangebote in Thüringen erarbeiten lassen und wie begründet sie ihr diesbezügliches Vorgehen? 2. An welche konkreten Adressaten richtete sich die Befragung, wie hoch war die Rücklaufquote der versendeten Fragebögen zum gesetzten Termin am 14. September 2012 und wie bewertet die Landesregierung diese? 3. Welche Berücksichtigung findet bei einer etwaigen Veröffentlichung der umfassenden Bestandsund Bedarfsanalyse dabei der Daten- und Urheberrechtsschutz? 4. Welche konkreten Kosten entstehen durch Erstellung sowie gegebenenfalls durch die Veröffentlichung der „umfassenden Bestands- und Bedarfsanalyse“ und durch die Zusammenarbeit mit externen Kooperationspartnern?

16.11.2012 1720